WARUM 
DENKMAL 
EUROPA? 



Al­le re­den über Eu­ro­pa! Als di­gi­ta­les Ge­schichts­buch macht DENKMAL EUROPA un­se­ren Kon­ti­nent vor je­der Haus­tür er­leb­bar. Die ein­präg­sa­men Gra­phic No­vels, le­ben­di­gen Zeit­leis­ten, Pro­jekt­ide­en für ei­ge­ne Er­kun­dun­gen und vie­le Pra­xis­bei­spie­le la­den nach drau­ßen ein, um Eu­ro­pa an je­der Ecke wahr­zu­neh­men. Ge­ra­de Denk­mä­ler die­nen als greif­ba­re An­ker, um über un­se­re Ge­schich­te zu ak­tu­el­len The­men ins Ge­spräch zu kom­men. Wer die Bau- und Nut­zungs­ge­schich­te von his­to­ri­schen Bau­ten, die Bio­gra­fi­en ih­rer Er­bau­er und Nut­zer so­wie die kul­tur­his­to­ri­schen Hin­ter­grün­de von Bau­auf­ga­ben hin­ter­fragt und dis­ku­tiert, ent­deckt un­er­war­tet viel Neu­es. Et­wa über die Her­kunft der ei­ge­nen Fa­mi­lie, die Ge­schich­te(n) der Stadt und das da­mit ver­bun­de­ne heu­ti­ge Le­bens­ge­fühl. Die Zeug­nis­se aus ei­ner an­de­ren Zeit prä­gen al­so noch heu­te un­ser Zu­hau­se und er­zäh­len da­mit auch ein Stück weit von uns und Eu­ro­pa. Ler­nen wir sie schät­zen – und uns als Eu­ro­pä­er bes­ser ken­nen! ENGLISH OVER­VIEW.

EUROPA 
VOR 
DER 
HAUSTÜR 



Je­de Stadt, je­des Dorf und je­de Land­schaft ist wie ein Ge­schichts­buch zum An­fas­sen. Des­halb lädt die Ver­ei­ni­gung der Lan­des­denk­mal­pfle­ger mit DENK­MAL EU­RO­PA zu lo­ka­len Zeit­rei­sen ein, um die Kul­tur des Bau­ens für sich zu ent­de­cken. Die Tü­ren zur Ver­gan­gen­heit ei­nes Denk­malthe­mas öff­nen im­mer drei Er­zäh­lun­gen: Ein Zeit­strahl zeigt Hin­ter­grün­de ei­ner Bau­auf­ga­be auf, ei­ne Gra­phic No­vel il­lus­triert ei­ne vor die­sem Hin­ter­grund be­son­ders be­deu­tungs­vol­le Ge­schich­te. Und ein For­scher­pro­jekt zeigt, wie sich Ge­schich­te im Hier und Jetzt vor der Hau­s­tür fin­den lässt. 

BAUEN ZUM SCHUTZ

 Burgen waren militärische Stützpunkte, die der Verteidigung und dem Kampf dienten. Für die ländliche Bevölkerung waren sie oft der einzige Schutzort, wenn ein Angriff drohte. 

BAUEN FÜR FLÜCHTLINGE

 Deutschland ist nicht erst seit der jüngsten Flüchtlingswelle ein Einwanderungsland. Formen der Migration sind seit Beginn der Menschheitsgeschichte ein zentrales Element gesellschaftlicher Veränderung. Auch im 17. und 18. Jahrhundert bewegten sich größere Flüchtlingsströme durch Europa.

BAUEN FÜR DEN FORTSCHRITT

 Um 1800 lebten die meisten Menschen in Europa auf dem Land. Um 1900 arbeiteten die meisten Menschen in der Industrie und wohnten in Städten. Die Wohnungen waren massiv überbelegt, die sanitären Verhältnisse desolat. Entsprechend schnell breiteten sich Krankheiten und Epidemien aus.  

BAUEN IM TOTALEN WAHN

 Hitlers Pläne zur Neugestaltung Berlins verlangten Baumaterial. Im Konzentrationslager Natzweiler-Struthof sollten Zwangsarbeiter dieses beschaffen, bevor sie in die Rüstungsindustrie abkommandiert wurden.  

EUROPAS 
GESCHICHTE 



Eu­ro­pas Ge­schich­te ist kom­plex und bie­tet zahl­rei­che As­pek­te, um über das ei­ge­ne Zu­hau­se nach­zu­den­ken. DENK­MAL EU­RO­PA wird in den nächs­ten Wo­chen und Mo­na­ten mit wei­te­ren Denk­mal­ge­schich­ten da­zu an­re­gen.  Hier ist ein ers­ter Blick auf die Viel­falt der The­men. Im News­let­ter gibt’s im­mer die ak­tu­el­len In­fos zu neu­en Ver­öf­fent­li­chun­gen.

EUROPAS 
SPUREN 
ENTDECKEN 



Denk­mä­ler kön­nen groß, klein, im­po­sant, un­auf­fäl­lig, be­ängs­ti­gend oder be­ein­dru­ckend sein – aber im­mer tra­gen sie Ge­heim­nis­se in sich, die ent­deckt wer­den wol­len. Im News­let­ter in­for­mie­ren wir dar­über, wenn neue The­men er­gänzt wer­den.

SCHRITT FÜR SCHRITT: IDEEN ZUM MITMACHEN

Kreative Aktionen helfen dabei, Denkmäler besser kennenzulernen und sich für sie einzusetzen. Hier gibt es inklusive Projektideen für jedes Alter zum Ausprobieren:

UNTERWEGS MIT PROFIS: NEUE TECHNIKEN LERNEN

Mit welchen Tricks arbeiten Expertinnen und Experten? Und welche Materialien eignen sich besonders gut? Hier lassen sich Profis über die Schulter blicken und geben praktische Tipps: 

DENKMAL-ABC 



Was ist ein Denk­mal? Was macht ein Denk­mal zum Denk­mal? Kön­nen auch jun­ge Bau­wer­ke Denk­mä­ler sein? Wor­an er­kennt man ein Denk­mal? Wie ar­bei­ten Denk­mal­pfle­ger? Sind Denk­mä­ler im­mer nur zum An­gu­cken da? Im Denk­mal-ABC gibt es die Ant­wor­ten. 

WAS IST EIN DENKMAL? Denkmäler sind Erinnerungen zum Anfassen. Sie helfen die Geschichte der Menschen zu verstehen, wenn es zum Beispiel um diese Fragen geht: Wie haben unsere Vorfahren gearbeitet? Gewohnt? Gefeiert? Getrauert? Die Antworten darauf kann man an Denkmälern ablesen.  

WARUM BRAUCHT MAN ÜBERHAUPT DENKMÄLER? Dazu eine Gegenfrage: Wie wäre es, wenn unser Lebensumfeld frei von historischen Bauten wäre? Sehr wahrscheinlich würde sich das auf unser Lebensgefühl, unser Selbstverständnis, aber auch auf unser Zusammenleben auswirken.  

WAS KANN ALLES EIN DENKMAL SEIN? Man könnte denken, dass nur Burgen, Klöster, Kirchen, Schlösser und Rathäuser dazu gehören. Das stimmt aber nicht. Auch Wohnhäuser, ganze Siedlungen, Industrieanlagen, Geschäfte, Freibäder, Bauernhöfe, Scheunen, Gefängnisse oder Bunker, aber auch Ruinen, ja sogar Pfostenreste alter Häuser können denkmalgeschützt sein.  

WIE WIRD EIN DENKMAL ZUM DENKMAL? Nicht alles, was alt, besonders schön oder groß ist, ist automatisch ein Denkmal. Erst nach sorgfältiger Prüfung erhalten Objekte die Auszeichnung. Was ein Denkmal ist, regeln in Deutschland die Denkmalschutzgesetze der Bundesländer.  

WEM GEHÖREN DENKMÄLER? Der Denkmalschutz ist eine gesellschaftliche Errungenschaft, weil er von Menschen, die heute leben, für nachfolgende Generationen gemacht wird. Denkmäler gehören oft Städten und Kommunen – und damit den Bürgerinnen und Bürgern, die dort leben.  

WER KÜMMERT SICH UM DENKMÄLER? Um sie beim Erhalt der Denkmäler zu unterstützen, gibt es in Deutschland die staatlich organisierte Denkmalpflege, bestehend aus den Denkmalfachbehörden sowie den unteren und oberen Denkmalschutzbehörden. In den Landesdenkmalämtern wird das Fachwissen zu Denkmälern gebündelt.  

WIE IST DIE DENKMALPFLEGE ORGANISIERT? Obwohl in Deutschland alle Denkmalfachbehörden für die gleichen Ziele, nämlich den Schutz und die Pflege des kulturellen Erbes im öffentlichen Interesse, arbeiten, wird dieser Auftrag von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich umgesetzt. 

WELCHES FACHWISSEN WIRD IN DER DENKMALPFLEGE GEBRAUCHT? Der Blick hinter die Kulissen zeigt, dass das Wissen ganz verschiedener Fachrichtungen gebraucht wird, um ein Denkmal zu erkennen, es angemessen zu pflegen und zu bewahren.