WARUM 
DENKMAL 
EUROPA? 
Denk­mäler helfen dabei, Erinne­rungen an unsere Vor­fahren wachzuhalten. Doch warum ist das über­haupt wichtig? Ganz einfach: Weil dieses Wissen die Zu­kunft ver­bessern kann. Die Aus­ein­ander­setzung mit der eigenen Ge­schich­te hilft, aktuelle und gegen­wärtige gesell­schaft­liche Heraus­forderungen tiefer zu ver­stehen und ein­zu­ordnen.  
EUROPA 
VOR 
DER 
HAUSTÜR 
Jede Stadt, jedes Dorf und jede Land­schaft ist wie ein Geschichts­buch zum An­fas­sen. Deshalb lädt die Vereinigung der Landes­denkmal­pfleger mit DENK­MAL EUROPA zu lokalen Zeit­reisen ein, um die Kultur des Bauens für sich zu ent­decken. Die Türen zur Ver­gangen­heit eines Denk­mal­themas öffnen immer drei Erzählungen: Ein Zeit­strahl zeigt Hinter­gründe einer Bau­aufgabe auf, eine Graphic Novel illustriert eine vor diesem Hinter­grund beson­ders bedeutungs­volle Ge­schich­te. Und ein Forscher­projekt zeigt, wie sich Geschichte im Hier und Jetzt vor der Haustür finden lässt. 
BAUEN ZUM SCHUTZ
 Burgen waren militärische Stützpunkte, die der Verteidigung und dem Kampf dienten. Für die ländliche Bevölkerung waren sie oft der einzige Schutzort, wenn ein Angriff drohte. 
BAUEN FÜR FLÜCHTLINGE
 Deutschland ist nicht erst seit der jüngsten Flüchtlings­welle ein Ein­wanderungs­land. Formen der Migration sind seit Beginn der Mensch­heits­geschichte ein zentrales Element gesellschaftlicher Veränderung. Auch im 17. und 18. Jahrhundert bewegten sich größere Flüchtlings­ströme durch Europa.
BAUEN FÜR DEN FORTSCHRITT
 Um 1800 lebten die meisten Menschen in Europa auf dem Land. Um 1900 arbeiteten die meisten Menschen in der Industrie und wohnten in Städten. Die Wohnungen waren massiv überbelegt, die sanitären Verhältnisse deso­lat. Entsprechend schnell breiteten sich Krankheiten und Epidemien aus.  
BAUEN IM TOTALEN WAHN
 Hitlers Pläne zur Neugestaltung Berlins verlangten Baumaterial. Im Konzentrationslager Natzweiler-Struthof sollten Zwangsarbeiter dieses beschaffen, bevor sie in die Rüstungsindustrie abkommandiert wurden.  
EUROPAS 
GESCHICHTE 
Europas Geschichte ist komplex und bietet zahlreiche Aspekte, um über das eigene Zuhause nachzudenken. DENKMAL EUROPA wird in den nächsten Wochen und Monaten mit weiteren Denkmalgeschichten dazu anregen.  Hier ist ein erster Blick auf die Vielfalt der Themen. Im Newsletter gibt’s immer die aktuellen Infos zu neuen Veröffentlichungen.

EUROPAS 
SPUREN 
ENTDECKEN 
Denkmäler können groß, klein, imposant, unauffällig, beängstigend oder beein­druckend sein – aber immer tragen sie Geheimnisse in sich, die entdeckt werden wollen. Im Newsletter informieren wir darüber, wenn neue Themen ergänzt werden.
SCHRITT FÜR SCHRITT: IDEEN ZUM MITMACHEN
Kreative Aktionen helfen dabei, Denkmäler besser kennenzulernen und sich für sie einzusetzen. Hier gibt es inklusive Projektideen für jedes Alter zum Ausprobieren:
UNTERWEGS MIT PROFIS: NEUE TECHNIKEN LERNEN
Mit welchen Tricks arbeiten Expertinnen und Experten? Und welche Materialien eignen sich besonders gut? Hier lassen sich Profis über die Schulter blicken und geben praktische Tipps: 
DENKMAL-ABC 
Was ist ein Denkmal? Was macht ein Denkmal zum Denkmal? Können auch junge Bauwerke Denkmäler sein? Woran erkennt man ein Denkmal? Wie arbeiten Denk­malpfleger? Sind Denkmäler immer nur zum Angucken da? Im Denkmal-ABC gibt es die Antworten. 
WAS IST EIN DENKMAL? Denkmäler sind Erinnerungen zum Anfassen. Sie helfen die Geschichte der Menschen zu verstehen, wenn es zum Beispiel um diese Fragen geht: Wie haben unsere Vorfahren gearbeitet? Gewohnt? Gefeiert? Getrauert? Die Ant­worten darauf kann man an Denkmälern ablesen.  
WARUM BRAUCHT MAN ÜBERHAUPT DENKMÄLER? Dazu eine Gegenfrage: Wie wäre es, wenn unser Lebensumfeld frei von historischen Bauten wäre? Sehr wahrscheinlich würde sich das auf unser Lebensgefühl, unser Selbstverständnis, aber auch auf unser Zusammenleben auswirken.  
WAS KANN ALLES EIN DENKMAL SEIN? Man könnte denken, dass nur Burgen, Klöster, Kirchen, Schlösser und Rat­häuser dazu gehören. Das stimmt aber nicht. Auch Wohn­häuser, ganze Sied­lungen, Industrie­anlagen, Geschäfte, Frei­bäder, Bauern­höfe, Scheunen, Gefäng­nisse oder Bunker, aber auch Ruinen, ja sogar Pfosten­reste alter Häuser können denkmal­geschützt sein.  
WIE WIRD EIN DENKMAL ZUM DENKMAL? Nicht alles, was alt, besonders schön oder groß ist, ist auto­matisch ein Denkmal. Erst nach sorg­fältiger Prü­fung erhalten Objekte die Aus­zeichnung. Was ein Denkmal ist, regeln in Deutsch­land die Denk­mal­schutz­gesetze der Bundes­länder.  
WEM GEHÖREN DENKMÄLER? Der Denk­mal­schutz ist eine gesell­schaftliche Er­rungen­schaft, weil er von Men­schen, die heute leben, für nach­folgende Genera­tionen gemacht wird. Denkmäler gehören oft Städten und Kommunen – und damit den Bürgerinnen und Bürgern, die dort leben.  
WER KÜMMERT SICH UM DENKMÄLER? Um sie beim Erhalt der Denk­mäler zu unter­stützen, gibt es in Deutsch­land die staatlich organisierte Denkmal­pflege, bestehend aus den Denk­mal­fach­behörden sowie den unteren und oberen Denkmalschutzbehörden. In den Landesdenkmalämtern wird das Fach­wissen zu Denk­mälern gebündelt.  
WIE IST DIE DENKMALPFLEGE ORGANISIERT? Obwohl in Deutsch­land alle Denk­mal­fach­behörden für die gleichen Ziele, nämlich den Schutz und die Pflege des kultu­rellen Erbes im öffent­lichen Interesse, arbeiten, wird dieser Auf­trag von Bundes­land zu Bundes­land unter­schied­lich umgesetzt. 
WELCHES FACHWISSEN WIRD IN DER DENKMALPFLEGE GEBRAUCHT? Der Blick hinter die Kulissen zeigt, dass das Wissen ganz verschiedener Fach­richtungen gebraucht wird, um ein Denkmal zu erkennen, es angemessen zu pflegen und zu bewahren.